Beim Ernährungsverhalten in der Schwangerschaft spielen viele Faktoren eine Rolle. Sie haben einen Einfluss darauf, dass Schwangere Folsäure ergänzen, andere Mikronährstoffe aber nicht. Daher muss der Gynäkologe über den Nährstoffbedarf aufklären.
Hat eine schwangere Frau einen schlechten Ernährungsstatus, gehen die möglichen Folgen weit über ein geringes Geburtsgewicht des Kindes hinaus. Den erhöhten Nährstoffbedarf in der Schwangerschaft allein mit Lebensmitteln zu decken, ist nicht einfach.
In Europa ist Eisenmangel eines der wichtigsten Defizite bei der Nährstoffversorgung. Besonders betroffen sind spezielle Bevölkerungsgruppen, auch Frauen in der Schwangerschaft. Da deren Bedarf um 100% steigt, kann die Supplementierung sinnvoll sein.
Deutschland gehört laut WHO zu den Jodmangelgebieten: 30-40% der Erwachsenen haben eine Struma. Auch Frauen in der Schwangerschaft müssen auf ausreichende Jod-Versorgung achten. Ihr hoher Jod-Bedarf lässt sich nur mit Nahrungsergänzungen decken.
In Deutschland werden jedes Jahr schätzungsweise 470 bis 800 Kinder mit Neuralrohrdefekten geboren. Die Ursache ist eine Unterversorgung der Schwangeren mit Folsäure. Daher sollte das Vitamin vor und während der Schwangerschaft supplementiert werden.
Da während der Schwangerschaft der Bedarf bei einigen Mikronährstoffen zum Teil erheblich erhöht ist, sollte schwangeren Frauen empfohlen werden, Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren. Es gibt spezielle Produkte, die Unterschiede sind jedoch groß.
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Ab steht jetzt auch ein Saft zur gezielten Nahrungsergänzung zur Verfügung. Viele Schwangere empfinden ihn als natürlicher und angenehmer als Pillen

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